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Seminar mit Michaela Huber – Transgenerationale Traumatisierung

08.-09.08. 2019
Seminarleitung: Michaela Huber, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumatherapie.
Seminarort: stratum lounge, Boxhagener Str. 16, 10245 Berlin
Seminarzeiten: Donnerstag 11.00-18.00 Uhr, Freitag 11.00-17.00 Uhr

Wir freuen uns sehr, dass Michaela Huber sich bereit erklärt hat, auch in 2019 wieder als Gastdozentin an unserem Ausbildungsinstitut in Berlin zu referieren.

 

Zum Seminar:

Transgenerationale Traumatisierung – wahrnehmen, verstehen, be-handeln

Kann Traumatisches „vererbt“ werden?
In gewisser Weise schon. Stress der Väter und Mütter kann durchaus biologisch weitergegeben werden. Allerdings findet die meiste Weitergabe von erschütternden Erfahrungen zwischen den Generationen durch konkrete Erfahrungen statt. Die Atmosphäre im Elternhaus; geistig-seelisch oder körperlich beeinträchtigte oder erkrankte Eltern; Erlebnisse von existenzieller Verlassenheit, die sich zwischen den Generationen wiederholen, reinszeniert werden; und selbst wenn die ältere Generation schweigt, leiden die Kinder und Enkel.
Schuldgefühle sind furchtbare „Erbstücke“, die auch erwachsen gewordene Kinder der traumatisierten Elterngeneration direkt oder indirekt belasten. Gewalterfahrungen sowieso.
Wie können wir diese intergenerationelle Weitergabe verstehen, welche Arbeitsweisen können wir verwenden, um in der Einzel-, der Paar-, und der Familientherapie transgenerationalen Themen auf die Spur zu kommen?
Und nicht zuletzt: Welche eigenen Erfahrungen haben wir damit gemacht, denn dies ist nicht nur für uns erhellend, sondern bestimmt auch oft die Übertragungs- und Gegenübertragungs-Dynamik?! Letztlich werden wir nach dem „Besten“ und dem „Belastendsten“ fragen, das von den Generationen „hinter mir“ (bzw. hinter den KlientInnen) noch übrig ist, und Wege diskutieren, aus der Spirale der Trauma-Weitergabe auszusteigen.

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Akademie für integrative Traumatherapie