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Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges und ihre Implikationen für die therapeutische Praxis

24.-25.04.2021 + 28.04. + 12.05. + 26.05.

Das Seminar ist ausgebucht. Es gibt eine Warteliste.


Seminarleitung: Maarten Aalberse – Psychologe & Psychotherapeut
Seminarort: online
Seminarzeiten: 24.+25.04.: Samstag 9.30-17.30 Uhr, Sonntag 9.30-16.30 Uhr, danach jeweils Mittwoch 19 – 21 Uhr am 28.04., 12.05., 26.05.

Das Seminar besteht aus einem Wochenende und 3 follow-up Terminen, die jeweils mittwochs 19-21 Uhr online stattfinden. Das am Wochenende Erlernte soll in den Tagen zwischen den Folgeterminen geübt und erforscht werden.

Das Seminar findet komplett online statt. 

Das Seminar wird weitestgehend auf Deutsch gehalten, teilweise auf Englisch mit Übersetzung bei Bedarf 

Die Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges gewinnt mehr und mehr an Bekanntheit, insbesondere im Feld der Traumatherapie. Sie hilft Therapeuten, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, welche Interventionen sie warum und wann anwenden. Da es Tendenzen gibt, dieses Model zu vereinfachen, wird ein Schwerpunkt dieses Seminars zunächst darin liegen, die Polyvagal-Theorie in ihren Grundprinzipien wissenschaftlich präzise und doch verständlich darzustellen, so dass Sie diese gewonnene Klarheit dann entsprechend an ihre Klienten/Patienten weiter vermitteln können.

Im praktischen Teil des Seminars wird es darum gehen, Ihnen zu vermitteln, wie die Erkenntnisse der Polyvagal-Theorie eingesetzt werden können, um beobachtete Körperhaltungen, Bewegungen und Gesten der Klienten innerhalb des Modells von Porges zu interpretieren und zu verstehen, wie diese Elemente des polyvagalen Systems fördern oder hemmen. Dies unterstützt therapeutisch Tätige, den therapeutischen Prozess stärker zu verkörpern und somit zu vertiefen und den Klienten durch Bewusstwerdung dieser Prinzipien zu unterstützen, diese für ein stabileres und erfüllenderes Leben zu nutzen.

Ebenfalls werden in dem Seminar effiziente Interventionstechniken vorgestellt, die Maarten Aalberse aus der Polyvagal-Theorie heraus entwickelt oder an diese angepasst hat. So zum Beispiel iEMDR (Aktivierung der intrinsischen Muskeln der Augen), eine Arbeit mit Zungenbewegungen, “Systematic Re-Sensitation” und stabilisierendes Arbeiten über das Geruchssystem der Klienten um Dissoziationen zu vermeiden. Die hier vermittelten Techniken sind auch zur Anwendung für Klienten zu Hause und Therapeuten zur Psychohygiene geeignet.

Zugangsvorraussetzungen: Sie benötigen die staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie und eine fundierte psychotherapeutische Grundausbildung.

Anmeldebogen

Video mit Maarten Aalberse und Alexander Reich

Mehr Informationen zu Maarten Aalberse finden Sie unter:
www.les-sens-de-vos-actes.fr

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Akademie für integrative Traumatherapie