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Eye Movement Synthesis – EIN Seminar, ZWEI Experten, VIELE Methoden!

Für dieses Seminar gibt es noch keinen neuen Termin. Bei Interesse an EMS senden Sie uns bitte eine Mail. Wir werden Sie dann informieren, sobald ein neuer Termin feststeht.

Referent: Peter Uwe Hesse und Alexander Reich

In der Psychotherapie gibt es inzwischen mehrere Methoden, welche die Arbeit mit visuellen Prozessen nutzen, um Prozessierungen von psychischem Material einzuleiten. Neben EMDR (Eye Movement Desentization and Reprozessing) nach F. Shapiro, welches schnelle sakkadische Augenbewegungen nutzt, ist das EMI nach Danie Beaulieu das zweite große Methodeninventar bilateraler (beidseitiger) Stimulationen. Hier werden die sogenannten Smooth-pursuit Augenbewegungen genutzt. Beide Methoden sind etwa zur gleichen Zeit entwickelt worden, während das EMDR in den USA entstand und sich von dort aus verbreitete, ist die “Hochburg” des EMI Kanada. Das EMI erscheint dabei ungleich flexibler und weniger belastend als EMDR. Mittlerweile hat sich mit dem Brainspotting/Traumafokus auch die Arbeit mit dem visuellen Fokus (Spot) entwickelt Dies schließt wiederum an die Nutzung des Augenfokus (Blickfixation) in der Hypnose an.

Es gibt inzwischen zahlreiche Abwandlungen der bilateralen Stimulationen, welche zunächst über Augenbewegungen erfolgten, sich dann auch kinästhetisch/taktil (Tapping) und akustisch (Snipsing) in Behandlungen umsetzten. Weitere Entwicklungen sind ECEM (Eye Closed Eyes Movement) nach Hollander, WHEE (Wholistic hybrid derived from EMDR and EFT, iEMDR von Maarten Aalberse) u.a.

Wann wähle ich welche Form der visuellen Arbeit? Das Seminar führt Sie in die Arbeit mit allen Arten der Augenbewegungen ein (Sakkaden, Smooth-pursuit, Fokus – bilateral oder fixiert) und vermittelt eine übergeordnete Theorie und Herangehensweise an die Applikation dieser visuellen Arbeitsweisen. Es setzt voraus, dass Sie bereit sind praktisch im Seminar zu arbeiten, auszuprobieren und zu experimentieren. Die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten sind: 1)Ressourcenverankerung und -arbeit, 2)Arbeit an traumatischen oder anderweitig belastenden Erinnerungen sowie 3) die Kombination mit hypnotherapeutischen Methoden z.B. zur Trancevertiefung und visuellen Arbeit in einem veränderten Bewusstseinszustand. Bereiten Sie sich auf ein sehr anwendungsorientiertes Seminar mit Selbsterfahrungselementen und vielen Übungen sowie Theorieinput vor.

Die Zugangsvoraussetzungen zu diesem Seminar finden Sie hier

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Akademie für integrative Traumatherapie